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Home >> Wechseljahre >> Osteoporose und Knochendichtemessung  >> Neues Diagnoseverfahren: FRAX-Modell

Osteoporosetherapie
 

Lichtblicke für die Osteoporosetherapie

Schätzungen zufolge werden bis zum Jahr 2010 weltweit ca. 52 Mio. Frauen ab 50 Jahre an Osteoporose leiden.

Die Folgen der durch die Knocherkrankung verursachten Brüche im Bereich der Wirbelsäule und der Hüftknochen reichen von Rückenschmerzen über Gewichtsverlust, Ateminsuffizienz, einen Verlust an Selbstwertgefühl, starke Einschränkungen in der Lebensführung bis hin zu Schlafstörungen, Depressionen und dem Verlust der Selbständigkeit.

Nur die Knochendichte zu messen, ohne individuelle Risikofaktoren zu berücksichtigen, reicht häufig nicht aus, um Patientinnen zu identifizieren, die dringend eine Therapie benötigen.

Forscher haben mit Unterstützung der WHO den sogenannten FRAX-Algorithmus entwickelt. Das statistische FRAX-Modell berücksichtigt neben Alter, Geschlecht, gegebenenfalls gemessener Knochenmineraldichte und Body-Mass-Index sieben weitere Risikofaktoren.

Hier lässt sich in Sekundenschnelle die prozentuale Wahrscheinlichkeit für Frakturen errechnen.
                                      http://www.shef.ac.uk/FRAX

(oder fragen Sie unsere Mitarbeiterinnen, die Ihnen bei der Berechnung behilflich sein können)

Zur Behandlung des Knochenschwunds stehen inzwischen verschiedene – auch neue - Medikamente mit unterschiedlichen Wirkprinzipien zur Verfügung.

Wird das Osteoporose-Risiko frühzeitig erkannt, kann es adäquat therapiert werden.