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Indikationsimpfungen
 

Unter Indikationsimpfungen versteht man Impfungen, die in speziellen Lebensabschnitten oder bei besonderen Gefährdungen empfohlen werden.

Für ältere Patienten, besonders dann wenn zusätzlich chronische Erkrankungen wie z.B. Herz- Kreislauf oder Lungenerkrankungen, Diabetes, oder Immunsuppression dazukommen, kann eine Grippeinfektion tödlich enden. Die jährliche Grippeimpfung wird vom Robert-Koch-Institut deshalb als Standardimpfung für alle Personen über 60 Jahre empfohlen.

Für Schwangere und Frauen mit Kinderwunsch ist es besonders wichtig, ihren Impfstatus zu checken, denn bestimmte Infektionen wie z.B. mit Röteln können zu schwerwiegenden Missbildungen des Kindes führen.

Zu den Indikationsimpfungen gehört auch die von Zecken übertragene Frühsommerencephalitis (FSME). Ein Impfschutz wird allen Personen empfohlen, die in einem gefährteten Gebiet leben und sich häufiger im Freien (auch im Garten) aufhalten, sowie Reisende in Risikogebiete, die sich in der Natur aufhalten (Wanderer, Camper und Spaziergänger).

Darüberhinaus gibt es besondere Risikogruppen wie z.B. Berufstätige im Gesundheitswesen (Ärzte, Krankenschwestern, Apotheker, Arzthelferinnen), die häufig mit potentiell infizierten Personen in Kontakt kommen.

Oder auch Personen mit häufig wechselnden Intimpartnern, z.B. homosexuell aktive Männer, Drogenabhängige.